Kurz & schmerzlos (Juli – September 2018) – CD-Besprechungen in aller Kürze

Foto: Timo Neuscheler

Ich war auf Klassenfahrt. Mit meiner 10. Klasse einer Stadtteilschule in Hamburg. Und ich hatte ganz furchtbare Befürchtungen. Aber meine Klasse, die ich seit nunmehr über fünf Jahren als Klassenlehrer begleite, war richtig klasse. Es gab so gut wie keinen Stress, auch längere Wanderungen wurden klaglos absolviert, die Nächte waren vergleichsweise ruhig, ich habe sogar Schlaf bekommen, und auch sonst gab es viele schöne Momente mit den Schülerinnen und Schülern. Aber eine Sache gibt es da, die mich nachhaltig beschäftigt: Was läuft da eigentlich in den Charts, und warum hören die das alle? Mit was für grauenhaften Texten, mit welch auswechselbarer Musik kann man heute schon die Charts stürmen und sich die Taschen voll machen? Weshalb zeichnet einen der Beruf des YouTubers gleichzeitig als Musiker aus? Da drehen sich doch diverse Menschen in ihren Gräbern um, in die sie teilweise viel zu früh gestiegen sind, oder? Okay, Musik diente immer dazu, die ältere Generation zu nerven, aber mir fehlt es hier an so vielen Ecken und Enden einfach an Qualität und Besonderheit. Andererseits würde ich mir manchmal wünschen, dass sie ihre Textsicherheit bei irgendwelchen Gangsterrappern auch mal in die Schule mitnehmen würden. Geschenkt. Jedenfalls waren das Momente, in denen ich mich wieder einmal sehr darüber gefreut habe, für das blueprint-fanzine schreiben zu dürfen, denn hier erschließen sich Möglichkeiten ohne Ende, auch Musik mit mehr Qualität, Herz und Seele kennenzulernen, die den meisten Menschen verborgen bleiben wird. Was sehr schade ist. Aber um das zumindest ein bisschen zu ändern, schreiben wir hier Monat für Monat. Und wenn es “nur” kurz und schmerzlos ist – man entdeckt doch durchaus den einen oder anderen Diamanten, den man sich gerne ins Ohr steckt.
Unsere CD-Besprechungen in aller Kürze:

kus_fbts-socgANNISOKAY – „Arms“ (Label: Arising Empire, VÖ 17.08.2018)
(bc) Wer bisher dachte, Metalcore sei ein Auslaufmodell, der hat dieses Album noch nicht gehört. ANNISOKAY hauen mit „Arms“ nämlich ein Album raus, dass zwar genaugenommen nichts Neues bietet, aber den Genre-geneigten Hörer vom ersten Lied an mitzureißen vermag. Ein furioser Mix aus sphärischen Melodic-Parts, wütenden Schrei-Ausbrüchen und deftigen Gitarrenbrettern, geschickt verpackt in ein anspruchsvolles Songwriting – was die Hallenser hier abliefern, kann sich durchaus hören lassen! (7)
http://de-de.facebook.com/annisokay/

kus_fbts-socgA REAL GOOD BAND – „Twothausandeighteen“ (Eigenvertrieb, VÖ 24.08.2018)
(bc) Okay, der Bandname macht sich definitiv schon mal gut auf Plakaten. Musikalisch wird auf dieser CD derweil so ziemlich alles zusammengewürfelt, was irgendwie unter dem Begriff „Rock“ einzuordnen ist. Mal mit stampfenden Gitarrenriffs und treibender Rhythmus-Sektion, mal im bluesrockiger Dämmerlicht-Modus. So wirklich überzeugen können die Süddeutschen allerdings selten – dem Bandnamen zum Trotz. (4,5)
http://de-de.facebook.com/AREALGOODBAND/
 
AVEC – “Heaven/Hell” (Label: Earcandy Recordings, VÖ 14.09.2018)
(jg) Schon lustig, wenn man einer 23jährigen Österreicherin andichtet, dass sie musikalisch gereift sei und ihr neues Album wesentlich erwachsener klinge als ihr zwei Jahre altes Debüt, das noch von „jugendlichem Schwermut“ getragen wurde. Für mich klingt AVEC vor allem nach relativ belanglosem (Indie-)Pop, wie man ihn oft auch im Radio oder beim Reeperbahn-Festival findet – trotz ihrer guten, leicht heiseren Stimme. Aber spannende Musik geht irgendwie anders. (3,5)
https://www.facebook.com/officialAVEC/

kus_fbts-socgBACKYARD CONSPIRACY – „Taken by surprise“ (Label: Supermusic, VÖ 29.06.2018)
(bc) Der erste Song erinnerte mich noch ein wenig an THE CLASH, im Anschluss geht’s einmal quer durchs 60er- und 70er-Jahre-Plattenregal. Retro-Rock nennt man das dann wohl. Weshalb die Band dieses Album ausgerechnet „Taken by surprise“ genannt hat, bleibt allerdings ihr Geheimnis, denn anstelle von Überraschungen nimmt zumindest mich persönlich hier eher die Langeweile in Beschlag. (4)
http://www.facebook.com/Backyard-Conspiracy-311221519244466/

kus_fbts-socgBIERSCHINKEN HEFTCHEN – „Monatsrückblich September 2018“
(bc) Nanu, ein Print-Fanzine zwischen unseren Kurz-Reviews? In der Tat, denn die Redaktion des Punkrock-Blogs www.bierschinken.net hat sich den Spaß/Luxus/Schabernack (Unzutreffendes bitte streichen) gegönnt, einen Überblick ihrer im September besuchten Konzerte in Form eines Mini-Heftchens im handlichen Handy-Format drucken zu lassen. Warum sie das gemacht haben? Wahrscheinlich ganz einfach weil sie es können, denn der Inhalt des Heftchens reicht im Endeffekt für maximal eine längere Toilettensitzung und bringt im Endeffekt keine Erkenntnisse, die nicht bereits ihrer Homepage nachzulesen sind. Aber wer weiß, vielleicht wird dieses Druckerzeugnis ja eines Tages ein begehrtes Objekt bei Fanzine-Sammlern…
http://www.facebook.com/bierschinken

BUSINESSMEN – “This means business” (Label: Finest Noise Releases, VÖ 31.08.2018)
(jg) Nichts dagegen, wenn man den guten alten Stonerrock wieder aufleben lässt. Und erst recht nichts dagegen, wenn man sich BUSINESSMEN nennt, obwohl in dem Berliner Trio völlig gleichberechtigt eine Frau am Bass steht. Meinetwegen kann man auch damit kokettieren, dass man das Berufsleben nicht verschweigt und nicht mit einer falschen Authentizität rüberkommen möchte. Aber muss der Sound denn wirklich so fett gemastert werden, dass einem die Ohren abfallen, obwohl an meiner Anlage kein Subwoofer angeschlossen ist? Na gut, man mag KYUSS, man mag den dumpfen Sound, aber ein bisschen weniger wäre für meinen Geschmack trotzdem mehr gewesen. Wohin die Reise geht, legen BUSINESSMEN jedenfalls mit ihrer ersten EP eindeutig fest. Wenn auf dem ersten Album außerdem noch etwas mehr Eigenständigkeit zu finden ist, bin ich auf jeden Fall daran interessiert. (4)
https://www.facebook.com/BusinessmenBerlin

kus_fbts-socgFRAU MANSMANN – „Therapie” (Single) (Label: Bakraufarfita Records, VÖ 28.09.2018)
(bc) Leck mich einer fett, die charmanten Berliner Asi-Punks von FRAU MANSMANN haben die Welt des Remixens für sich entdeckt! Und so kommt es, dass auf dieser CD-Single neben der bereits von ihrem letzten Longplayer bekannten Originalfassung ihres Stückes „Therapie“ direkt drei Elektroclash-Versionen von Personen aus dem Label-Umfeld enthalten sind, wobei mir die Version des Techno-Schlager-Barden THOMAS TULPE am meisten zusagt. Wem das alles zu nerdy ist, bekommt zudem noch eine Punkrock-Cover-Version des Songs on top, die von der Band INWIEFERN vortrefflich umgesetzt wurde. Alles in allem ein etwas schräger Mix, den man sich aber gerne mal zu Gemüte führen kann. (6)
http://de-de.facebook.com/fraumansmann/

henningway allesHENNINGWAY – Alles was wir brauchen”) (Label: Sunrock, VÖ 26.01.2018)
(so) HENNINGWAY befinden sich auf der Überholtspur. Und nein, das ist kein Schreibfehler, sondern der Versuch darzustellen, wo sich die Band musikalisch bewegt und dabei in etwa so ein schlechtes Wortspiel wie der Bandname. Das Ganze klingt einfach viel zu sehr nach schonmaldagewesen, abgegriffen, eben überholt. Nach Deutschpop der frühen Stunde, ein bisschen WESTERNHAGEN, ein bisschen BAP, viel Pop-Rhythmen und viele Gedanken an Dorfdiskotheken. Einen gewissen Charme kann man „Alles was wir brauchen“ (wie mich als Deutschlehrer alleine dieses fehlende Komma nervt!) dabei gar nicht absprechen, mehr aber auch nicht. (3,5)
http://www.facebook.com/band.hemmingway/

IAN FISHER – “Idle hands” (Label Ian Fisher Music, VÖ 31.08.2018)
(jg) Singer/Songwriter besprechen wir ja zur Genüge, aber IAN FISHER hat dafür eine ziemlich andere Herangehensweise. Selten klingt ein Album so laid back wie dieses, zudem fließen noch ein paar Einflüsse aus dem Seventies Pop mit ein, so dass man das Ergebnis irgendwo zwischen ANDY SHAUF, I AM KLOOT und FLEETWOOD MAC einsortieren könnte. Schön ist außerdem, dass auch auf die kleinen Details (Pedal Steal, Streicher, Backing Vocals) geachtet wurde, die für den Feinschliff dieses Albums sorgen. (7)
https://www.facebook.com/ianfishersongs

jen dale closerJEN DALE – “Closer distance” (Label: iGroove, VÖ 29.06.2018)
(so) Es tut mir ja immer etwas leid, wenn ich CDs wie die von JEN DALE zum Rezensieren bekomme. Denn ich werde ihnen mit Sicherheit nie gerecht. Soul kickt mich einfach nicht. Und der auf „Closer distance“ schafft es sogar, das ein oder andere Fußwippen zu erreichen, das ist aber auch schon alles. JEN DALE hat eine tolle Stimme, die Songs sind in sich stimmig und gefallen mit Sicherheit vielen, für die Soul nicht so ein rotes Tuch ist, wie es bei mir der Fall ist. Also: Entschuldigung, JEN DALE, bei mir warst du nicht richtig aufgehoben. Trotzdem: Ein für Soul wirklich gelungenes Album. (6)
https://www.facebook.com/jendalewho/

kensington road lumidorKENSINGTON ROAD – “Lumidor” (Label: Timezone, VÖ 10.08.2018)
(so) Ja, ich glaube sofort, dass „White noise“ bei Spotify und Co Eindruck gemacht hat. Denn das ist geradliniger, unkomplizierter Indierock, der fraglos gerade „in“ ist. Aber ehrlich gesagt: Mich kickt das nicht. Dann bin ich zwar laut Presseinfo ein „eiskalter Stoiker“, aber nun ja. Da geht bei mir nix in die Füße, auch wenn die Musik wirklich ordentlich produziert ist. Ich glaube, mir geht der (oftmals verzerrte) Gesang einfach zu sehr auf die Nerven. Und es ist dann schlussendlich doch mehr Pop als Rock. (4)
https://www.facebook.com/kensingtonroad/

LIKE ELEPHANTS – “Kaleidoscope” (Label: LasVegas Records, VÖ 14.09.2018)
(jg) Blueprint-Kollege Otti umschrieb die vorherige Platte der Österreicher als „psychedelischen Trip Richtung Selbst“. Das trifft auch 2018 noch zu. Irgendwo zwischen Indie, Dreampop, Psychedelic und Achtziger Jahre-Pop ziemlich leicht zu hören. Aber so leicht, wie es ins Ohr geht, geht es leider auch wieder raus und ist schon vergessen, bevor man es bemerkt. (4)
https://www.facebook.com/likeelephants/
 
kus_fbts-socgLORAIN – „Throug frames“ (Eigenvertrieb, VÖ 25.09.2018)
(bc) Obwohl das Promoschreiben dieses Liedermacher-Pärchen in den Bereich „Americana“ verortet, fühle ich mich zumindest bei den männlichen Gesangsparts oftmals an CHRIS ISAAK erinnert. Melancholische Grundstimmung, eine gefühlvolle Stimme – genau das richtige Album für kürzer werdende Tage. Aktuell sind LORAIN übrigens auf fast einmonatiger Tour durch deutsche Mini-Clubs – wer Konzerte in intimer Atmosphäre mag, sollte schnell mal die Termine checken. (6,5)
http://www.facebook.com/lorainmusic/

kus_fbts-socgMAXXWELL – „Metalized“ (Label: Igroove, VÖ 21.09.2018)
(bc) Ganz schön auf dicke Hose, was diese Schweizer Band hier abliefert! Fett aufgepumpter, zugleich allerdings viel zu glatter Metal-Sound, der mich alleine schon deswegen nicht überzeugen kann, da er phasenweise bemüht nach METALLICA-Abklatsch klingt, um an anderer Stelle plötzlich in seichte Poprock-Gewässer abzudriften. Somit bleibt das Silber-Artwork des Digipaks leider das einzige, was hier glänzt. (3,5)
http://de-de.facebook.com/maxxwellswitzerland/
 
ME + MARIE – “Double purpose” (Label: Capriola, VÖ 17.08.2018)
(jg) Es klingt ein wenig einfallslos, wenn man Rockduos aus Mann und Frau immer mit den üblichen Verdächtigen vergleicht, die da heißen BLOOD RED SHOES, WHITE STRIPES, THE KILLS und meinetwegen auch noch die BLACK KEYS. Aber die Reduktion in den Instrumenten bewirkt automatisch eine gewisse Ähnlichkeit zwischen diesen Bands, die auch auch ME + MARIE zutrifft. Wobei man ihnen zugutehalten muss, dass die Songs auf “Double purpose” untereinander ziemlich abwechslungsreich ausgefallen sind. Und irgendwie glaubt man auch noch den Einfluss von ihrem Mischer und Gastgitarristen Kurt Ebelhäuser herauszuhören. (6,5)
https://www.facebook.com/meandmarie/

ORIONS BELTE – “Mint” (Label: Jansen-Records, VÖ 14.09.2018)
(jg) ORIONS BELTE machen instrumentalen psychedelischen Post-Rock mit gelegentlichen Einflüssen aus dem Siebziger Blues, World Music und Surf. Hört man auch nicht alle Tage. Manchmal habe ich sogar das Gefühl, Timm Thaler käme gleich um die Ecke. Und um das Ganze bei der allzu kruden Umschreibung einigermaßen vorstellbar zu machen, nenne ich mal KHRUANGBIN als grobe Referenz. Trotz aller Eigenständigkeit ist mir dies persönlich eine Spur zu schräg. (4)
https://www.facebook.com/orionsbelte/

kus_fbts-socgOUR MIRAGE – „Lifeline“ (Label: Arising Empire, VÖ 24.08.2018)
(bc) Ähnlich wie ihre weiter oben erwähnten Label-Mates ANNISOKAY fühlen sich OUR MIRAGE in den Bereichen Post-Hardcore und Metalcore zu Hause, liefern im direkten Vergleich jedoch etwa weniger wuchtige Kost ab. Statt im Metal scheinen sie eher im Screamo und Alternative beheimatet, und von der Struktur her sind die Lieder auf „Lifeline“ ein wenig geordneter. Dennoch ein beachtliches Debüt, das die Jungs aus dem Ruhrpott hier vorlegen. (6,5)
http://de-de.facebook.com/OurMirageBand/

STEFANO ZENI – “Parallel paths” (Label: Zanetti Records, VÖ 06.05.2018)
(jg) Na, toll. Das hat man davon, wenn die Kollegen wissen, dass man a) durchaus auf schräge Musik steht und b) auch etwas mit Klassik anfangen kann. Plötzlich muss man Alben mit experimentellen Geigenklängen rezensieren, die sich irgendwo zwischen Weltmusik, Klassik, Fusion, Jazz und Avantgarde bewegen. Dass STEFANO ZENI sein Instrument perfekt beherrscht, weiß man bereits nach wenigen Klängen – auch wenn man seine musikalische Biografie nicht kennt. Und die wenigen Momente, wenn Zeni seine Geige auch wirklich mal “spielt” und der Klang nicht allzu sehr verfremdet wird, gefallen mir tatsächlich ziemlich gut. Doch die schrägen Sounds, wo man nie weiß, ob gerade geloopt, durch die Distortion gejagt oder die Geige mit einer Kreissäge bearbeitet wird, sind selbst mir eine Spur zu nerdy. (3)
https://www.facebook.com/ste.violino

superikone tränenSUPERIKONE – “Traenen” (Label: RGK, VÖ 17.08.2018)
(so) Ich habe mich ja über die Zeit ein bisschen in SUPERIKONE verliebt. Das war beim Album „Paläste aus Katzengold“ schon so. Und mit der „Traenen“-EP nimmt diese Liebe noch etwas zu. Denn hier beschäftigen sich neun Wegbereiter mit dem ältesten Track von SUPERIKONE und geben ihm neunmal etwas Besonderes, garniert mit einem Mix von SUPERIKONE selbst. Hervorzuheben ist hierbei der VAINERZ-Remix und der von LUNASTOY. Für Freunde der elektronischen Musik eigentlich ein Muss. (7)
https://www.facebook.com/superikone/

kus_fbts-socgTHE PAUSES – „Unbuilding“ (Label: Arcitc Rodeo Recordings, VÖ 22.06.2018)
(bc) Hui, lange nichts mehr von Arctic Rodeo Recordings gehört! Mit „Unbuilding“ von THE PAUSES hat das sympathische Label nun ein Indie-Album veröffentlicht, das neben der tollen Stimme von Sängerin Tierney Tough vor allem durch die ungewöhnliche Instrumentierung hervorsticht: Hier stehen Keyboard, Synthesizer und Percussion gleichberechtigt neben Gitarre, Bass und Schlagzeug. Ein schöner Kontrast zum sonst üblichen 08/15-Indie-Einheitsbrei. (7)
http://www.facebook.com/thepauses/

THE SLAGS – “The bedroom tapes” (Label: Sabotage Concept, VÖ 07.09.2018)
(jg) Zu Beginn der Neunziger als hardrockende Frauenband gestartet, sind die SLAGS nach fast dreißig Jahren Musik und einigen Schicksalsschlägen eine ganze Ecke ruhiger geworden und reduzieren ihre bluesig rockende Musik nun auf akustische Instrumente, die sie, im übertragenen Sinne, im Schlafzimmer eingespielt haben. So löblich es auch sein mag, wenn man an der Tradition festhält und sich auch nicht im Alter von seiner Passion abbringen lässt: musikalisch klingt das alles schon ziemlich altbacken und einschläfernd. (3)
https://www.facebook.com/groups/306881452805189/

kus_fbts-socgTH/S /S SH/T – s/t (EP) (Label: Upton Park, VÖ 22.06.2018)
(bc) Wären wir beim Glücksrad, würde ich jetzt bei Maren Gilzer ein „i“ kaufen und diese Band von der unsäglichen Schreibweise ihres Namens erlösen. Doch das Leben ist zum einen bekanntlich kein Wunschkonzert, und zum anderen suggeriert das Schrägstrich-Symbol eine gewisse Hipness, die ganz gut zu diesem instrumentalem Soundclash aus Synthesizer-Klängen, effektgeladenen Gitarren und technoidem Schlagzeugspiel passt. Meinen Geschmack trifft das Trio damit allerdings nicht. (4)
http://www.facebook.com/ThisIsShitMusic/

Über Simon-Dominik Otte 692 Artikel
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